Veranstaltungen Rückblick
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Wandern Pasching - Marterlrunde
Die Idee dieser Wanderung war, möglichst viele Klein- und Flurdenkmäler unserer Gemeinde auf einem Rundweg zu verbinden. Vom Paschingerhof aus machten wir uns auf den Weg und erreichten zuerst das Grundbach Marterl. Weiter ging es zum Marterl beim Wasserwald und anschließend zum Wagramer Marterl. Bei jedem dieser Denkmäler legten wir eine kurze Pause ein, um von fachkundigen Mitwandererinnen mehr über deren Geschichte und die Hintergründe der Errichtung zu erfahren.
Über das Dorngut und dem Zeilmayrhof führte uns der Weg zurück nach Pasching. Der zufällig anwesende Senior des Kirchmayrgutes schilderte uns in eindrucksvoller Weise die Entstehungsgeschichte „seines Marterls“. Gleich daneben wurden wir mit einem „Schnapserl“ begrüßt und erhielten auch eine ausführliche Erklärung der Bildtafeln des Essbichl-Marterls. Den Abschluss der Runde bildete ein kurzer Halt bei der Heiß-Kapelle. Die genaue Entstehungsgeschichte und auch der Zeitraum für die Errichtung konnte leider nicht eruiert werden. Sie ist jedenfalls das älteste Kleindenkmal auf unserer Runde.
Diese Wanderung hat eindrucksvoll gezeigt, wie viele kaum beachtete Kleinode direkt vor unserer Haustür liegen. Und wie könnte es anders sein, zum gemütlichen Ausklang kehrten wir im Paschingerhof ein.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Mutter- & Vatertagsfeier
An die 120 Mitglieder konnten wir heuer bei unserer Muttertag- und Vatertagsfeier zählen. Nach kurzen Begrüßungsworten von unserem Obmann Franz Eßbichl, gerichtet an unsere Ehrengäste Prälat Max Mittendorfer, Seelsorgerin Gertrud Scharinger, Gemeindevorständin Monika Mairinger und Ehrenobmann Willi Pachler, ließen wir uns das gemeinsame Mittagessen schmecken.
Monika berichtete dann, was sich Neues in unserer Gemeinde tut, Max Mittendorfer und Gertrud Scharinger hoben in besinnlichen Worten die Bedeutung und Wichtigkeit von Mutter und Vater hervor.
Bei der Ehrung der vier ältesten Mitglieder freuten wir uns besonders über die Anwesenheit von Frau Handl, die demnächst ihren 96. Geburtstag feiert. Hilde Differenz trug wieder in bewährter Manier sorgfältig ausgewählte Texte vor, dazwischen sorgte eine Abordnung des Musikvereins Pasching für musikalische Untermalung.
Somit war der feierliche Teil beendet und wir verteilten abschließend noch Geranienstöcke an alle im Saal. Nachdem dann langsam ausgetratscht war, erhoben sich bald die ersten von ihren Plätzen.
Wir wünschen allen unseren Müttern und Vätern schöne Feiern mit ihren Lieben.
Fotos: Heinz Machtlinger
Text: Anni Noll
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Wandern Scharten - Kirschblütenweg
Für unsere Wanderung am 23. April wählten wir einen echten Frühjahrs-Klassiker unserer Region: den Kirschblütenweg. Vom Gasthof Schartnerblick starteten wir über den Höhenrücken, der uns immer wieder großartige Ausblicke ins Donautal und in die Welser Heide bot. Über Wolfsgrub führte der Weg weiter, vorbei am Firlingerhof, bis nach Leppersdorf. Dort erinnert ein Brunnen daran, dass hier bis 1970 das bekannte Getränk „Schartner Bombe“ abgefüllt wurde.
Über Herrenholz und dem sanften Hügel von Kronberg kehrten wir schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück. St. Marienkirchen und Scharten sind seit jeher Obstbaumhochburgen. Der Naturpark „Obst-Hügel-Land“ sorgt dafür, dass traditionelle Kirschsorten erhalten bleiben und die Kulturlandschaft weiter gedeiht. Zwischen alten Streuobstwiesen breiten sich heute zudem große Plantagen mit Kirschen, Marillen und Äpfeln aus. Der Zeitpunkt unserer Wanderung hätte kaum besser sein können: Marille und Pfirsich waren bereits verblüht, die Kirsche stand in voller Hochblüte und Apfel sowie Birne öffneten gerade ihre ersten Blüten. Der Kirschblütenweg ist jedoch zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Wandern Gaspoltshofen - Venusrunde
Vor rund hundert Jahren wurden in einer der 54 Ortschaften der Gemeinde Gaspoltshofen zwei römische Bronzestatuen entdeckt. An der Fundstelle in Watzing vermutet man ein römisches Gutshaus oder eine kleine Siedlung. Eine der Figuren – die Venus – gab der Wanderung ihren Namen, die Gaspoltshofen elegant im Norden umrundet. Diese Runde vermittelt ein eindrucksvolles Bild der sanft bewegten Landschaft des Hausruckviertels. Immer wieder öffnen sich schöne Blicke auf die nördlichen Kalkalpen. Sie reichen vom Großen Priel über den Traunstein bis weit hinein in die Salzburger Bergwelt. Am Ende führt die Venusrunde direkt an der Pfarrkirche vorbei. Der barocke Bau aus dem frühen 18. Jahrhundert beeindruckt durch seine großzügigen Proportionen, die prachtvolle Innenraumgestaltung und eine für die Region völlig ungewöhnliche Kanzel in Form eines Ruderbootes. Sehenswert sind auch die Kopien von drei gotischen Altarbildern, die vom Flügelaltar der Vorgängerkirche aus dem Jahr 1522 stammen. Ein kurzer Blick in diese prachtvolle Kirche lohnt sich allemal.
Dieser Ausflug überzeugte nicht nur landschaftlich und kulturell, sondern auch die Einkehr im örtlichen Gasthof rundete die Tour genussvoll ab.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Tagesfahrt: Högl shoe fashion Outlet, Stadtführung Schärding und Schifffahrt Schärding-Passau/Ingling
Auf dem Weg nach Schärding mussten wir doch unbedingt beim Högl Schuh-Outlet anhalten. Damen- und Herrenmarkenschuhe für jeden Anlass standen bereit. Man musste schon genau wissen, was man sucht. Eine Stunde Aufenthalt war etwas zu kurz. Da hat man die vielen Taschen noch gar nicht begutachtet.
In Schärding wurden wir schon zur Stadtführung "Zwischen Feuer und Flut" erwartet. Wir hörten spannende Geschichten von Bränden und Hochwassern, von denen die Barockstadt immer wieder heimgesucht wurde. Die Silberzeile, die Stadtpfarrkirche St. Georg, das Wassertor, das Rathaus, der Schloßpark sind nur einige der Sehenswürdigkeiten auf unserem interessanten Rundgang. Schließlich knurrten schon unsere Mägen und die Einkehr im "Wirtshaus zur „Bums`n" kam gerade recht.
Am Nachmittag genossen wir eine gemütliche Schifffahrt am Inn. Wir zogen vorbei am Schloss Neuhaus, an der Vogel- und Biberinsel, am Schloss Vornbach, durch den Inndurchbruch, vorbei an der Wehrburg Wernstein, bis wir vor dem Innkraftwerk Passau-Ingling wendeten.
Im Bus gab`s dann noch Scharfes und Süßes, bevor uns David sicher nach Hause brachte.
Foto: Heinz Machtlinger
Bericht: Anni Noll
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Wandern Hofkirchen - Simsenbergbachrunde
Kurz vor dem astronomischen Frühlingsbeginn waren wir zwischen Hofkirchen und Wolfern unterwegs. Auf dem Programm stand die nicht offiziell markierte, aber landschaftlich äußerst lohnende Simsenbergbach Runde. Vom Pferdehof in Roßberg führte uns der Weg auf der Westseite des Simsenbergbaches nach Süden. Bei Spitzenberg und Hilbern vollzogen wir einen Schwenk und wanderten auf der Ostseite über Thann und Grillenberg wieder zurück.
In den feuchten Niederungen verabschiedeten sich die letzten Frühlingsknotenblumen, während an den Hängen Veilchen, Leberblümchen, Schneerosen und Huflattich in großer Zahl blühten. Begleitet wurden wir von lebhaftem Vogelgesang, Zitronenfaltern, Kibitzen und jagenden Greifvögeln. Ein besonderes Highlight war der Vorgarten eines Vierkanters, den eine talentierte Keramikkünstlerin in eine frei zugängliche Ausstellung verwandelt hat – mit zahlreichen, teils käuflichen Kunstwerken.Die Route verläuft überwiegend abseits befestigter Wege und entfaltet gerade im Frühling ihren besonderen Reiz.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Wandern Pettenbach/Heiligenleithen - Almrundweg
Unter dem Motto „Genuss am Almfluss“ starteten wir unsere Frühlingswanderung in Weng bei Pettenbach und wanderten vorerst flussaufwärts. Am Weg zeigten sich schon die ersten Frühlingsboten. Schneerosen und Leberblümchen boten sich als Fotomotive an und der Bärlauch lud zum Verkosten ein. Ebenso ergaben sich schöne Blicke auf die teilweise völlig naturbelassene Fließstrecke eines der saubersten Flüsse in ganz Österreich. Im klaren Wasser konnten wir unzählige Fische ausnehmen und somit erahnen, warum die Alm als Eldorado der Fliegenfischerei bekannt ist.
Bei Steinbachbrücke ging es etwa 100 Höhenmeter steil bergauf. Angenehm war dann der sanft abfallende Weg nach Heiligenleithen. Dort erwartete uns schon Mesner Harald Luckerbauer. Er führte freundlicherweise für uns eine Einweisung in die Bau- und Kunstgeschichte der Wallfahrtskirche durch. Besonders interessant waren die historischen Hinweise bezüglich der Wallfahrten mit Rindern und Pferden im späten Mittelalter sowie die Darstellung der Tradition der jährlichen Leonhardiritte um den 6. November. Unsere Wanderung im Almtal war geprägt von einer ausgezeichneten Stimmung, prächtigem Frühlingswetter, einem schönen Naturerlebnis sowie interessanten kultur- und kunsthistorischen Einblicken.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Tagesfahrt: Voestalpine Stahlwelt und Besichtigung Stift St. Florian
Mit einem eigenen Stahlweltbus waren wir ca. 90 Minuten auf einem Teil des über 5 Quadratkilometer großen Werksgeländes unterwegs. Es gilt dort eine Straßenverkehrsordnung, rauchen und fotografieren sind absolut verboten. Wir erhielten Eindrücke in die Stahlproduktion- und -verarbeitung. Zweimal hielten wir an, um den Hochofen A und das Warmwalzwerk von innen quasi auf Logenplätzen zu besichtigen. Unser redefreudiger Guide erzählte viel Interessantes und beantwortete gerne Fragen. Bis unsere Köpfe, besonders die der Damen, von Daten erfüllt schwirrten und ein Standortwechsel nötig wurde. So kam das Mittagessen in St.Florian gerade recht, bevor wir mit einer Stiftsführung starteten. Das barocke Augustiner-Chorherrenstift hat auch vieles zu bieten. Die Kloster-Bibliothek zählt zu den ältesten Österreichs, mit etwa 160.000 Bänden unter dem Deckenfresko von Bartolomeo Altomonte. Wir besichtigten auch den Marmorsaal, den Altdorfer-Altar, die 16 Kaiserzimmer zur Unterbringung hoher Gäste. Und natürlich die Stiftskirche, Mariä Himmelfahrt geweiht und zuletzt die Grabstätte von Anton Bruckner in der Gruft - ein schlichter Sarg, der sich auf seinen Wunsch hin direkt unter "seiner" Orgel befindet. Da es in den Gemäuern temperaturmäßig nicht gerade angenehm war, brauchten wir Wärmendes und die Gärtnerei Sandner bot sich dafür an. Unsere Heimfahrt war kurz und Norbert sorgte für eine sichere Rückkehr.
Text: Anni Noll
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Wandern Hagelsberg: Kultur-Ortschaftswanderweg
Von Johann Wolfgang v. Goethe stammt der Spruch „Nur, wo Du zu Fuß warst, bist Du auch gewesen“. Unter diesem Motto starteten wir unsere Runde beim Gemeindeamt in Hargelsberg. Der spätgotischen Pfarrkirche, die das Ortsbild prägt und von weitem zu sehen ist, haben wir einen Kurzbesuch abgestattet. Das diesige, aber niederschlagsfreie Wetter verlieh der Landschaft einen sanften Schleier und sorgte für eine ruhige, beinahe gedämpfte Stimmung. Die weitläufigen Äcker und Felder widerspiegeln eindrucksvoll, selbst im Winter, die landwirtschaftliche Kulturlandschaft. Immer wieder öffneten sich schöne Ausblicke über die wellige Gegend zwischen Enns, Hofkirchen und Kronsdorf. Die stattlichen Vierkanthöfe, oft einzeln in der Landschaft verteilt, prägen diese Region besonders eindrucksvoll. In Penking bot sich ein Blick auf das „Pöllinger Gütl, dem angeblich ältesten Bauernhof im Bezirk Linz-Land.
Nach etwa drei Stunden erreichten wir wieder das Gemeindezentrum. Trotz der diesigen Witterung bot diese Wanderung schöne und sehr abwechslungsreiche Eindrücke.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Wandern St. Marien - Zur Filialkirche St. Michael
Bei diesigem Wetter starteten wir unsere Runde zur Filialkirche St. Michael im Ortszentrum von St. Marien. Der Weg führte uns an der Pfarrkirche vorbei, vorerst Richtung Neuhofen und nach dem Überschreiten des Seilerbaches Richtung Süden. Bei der Kapelle des Stadlbauergutes legten wir eine Pause ein. Der Senior des Hofes bot eine äußerst interessante Einführung in den vermutlich einmaligen Fries an der West- und Südfassade des Vierkanters. Im Jahre 1864 wurden im Zuge des Neubaus Klinkerziegel mit selbstverfassten Inschriften und Bildern eingebaut, die anschaulich die bäuerliche Lebenswelt im 19. Jahrhundert widerspiegeln.
Über Pichlwang gelangten wir dann zur Filialkirche St. Michael, eine der insgesamt vier Kirchen im Gemeindegebiet von St. Marien. Diese ursprünglich gotische und später barockisierte Kirche besticht durch ihre schlichte Eleganz und stellt ein besonderes Kulturgut mit einer 1200-jährigen Geschichte dar. Dieser Sakralbau stand schon einmal kurz vor dem Abriss. Beherzte Bürger haben durch die Initiative „Wir retten St. Michael“ den Bau der Nachwelt erhalten. Sie wird nun vorwiegend als Hochzeits- und Taufkirche genutzt.
Dieser Rundweg führt über weite Strecken auf Asphalt. Trotzdem kann er aufgrund der kulturellen Aspekte sowie der ganzjährigen Begehbarkeit absolut weiterempfohlen werden.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Geselliger Nachmittag
Unser zum zweiten Mal in dieser Form veranstalteter Nachmittag fand großen Anklang. An die 130 Mitglieder konnten wir zählen, auch manche die noch nie bei Feiern dabei waren und vor allem einige Neuzugänge. Eine Dame kam einfach und füllte an Ort und Stelle das Anmeldeformular aus. Begrüßen durften wir auch unseren Bürgermeister Markus Hofko und Monika Mairinger. Nach einführenden Worten von Markus stellte Maria Eßbichl als Reisereferentin unsere in diesem Jahr geplanten Fahrten ausführlich vor. Auch heuer gibt es wieder einen "Ausflug ohne Hindernisse", an dem auch gehschwache Mitglieder teilnehmen können. Im Anschluss daran sahen wir Bilder von den Reisen und Wanderungen aus dem vergangenen Jahr, wieder bestens aufbereitet von Heinz Machtlinger. Inzwischen wurden die Lose für das Schätzspiel verteilt und die zwölf schönen Gewinne fanden glückliche Abnehmer. Die Jause wurde etwas verspätet aufgetragen und dann konnte nach Herzenslust getratscht werden. In geselliger Runde - schön war es wieder.
Foto: Heinz Machtlinger
Text: Anni Noll
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Wandern Alkoven - Teichrunde
Zur Jahresauftaktwanderung trafen wir uns zu einer gemütlichen Rundtour in Alkoven. Bei Minustemperaturen und leichtem Nebel starteten wir beim Lehnerwirt. Nach wenigen Metern verließen wir das Ortsgebiet und durchquerten eine unter einer leichten Schneedecke ruhenden Winterlandschaft in die Rutzinger Au. Die teilweise schon im Herbst vorbereiteten Felder, Baum- und Gebüschzeilen sowie die klare Winterluft ließen die Umgebung besonders ruhig und friedlich erscheinen. Beim Baggerteich, der als „Spielplatz im Auwald“ gestaltet ist, legten wir eine Pause ein und folgten dann, begleitet von einigen Sonnenstrahlen, dem Rad- und Gehweg flussabwärts bis zum Steg über die Aschach.
Der Treppelweg bot einen ausgezeichneten Blick auf die Nordseite und auf den teilweise mit Eisschollen bedeckten südlichen Uferbereich der Donau. In der Mitte der Donau waren eine Unzahl von Gänsen und am Rand einige Blesshühner zu beobachten. Der Steg führte uns wieder zurück in die Au und dann am Kürbishof vorbei zurück zum Ausgangspunkt. Diese abwechslungsreiche Rundtour, die Natur, Au-Landschaft und Donau in harmonischer Weise verbindet, endete natürlich in der Gaststube vom Lehnerwirt.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Wandern: Kürnberg - Pilgerkreuz
Unsere Jahresabschlusswanderung führte uns vom „Jäger im Kürnberg“ am Aichberger Weg und Kaiserweg zum Gipfel und somit zur sogenannten „Kürnbergburg“. Der Begriff „Kaiserweg“ geht auf Maximilian I, genannt der „Letzte Ritter, der regelmäßig diesen Aufstieg für kaiserliche Hofjagden genutzt haben soll, zurück.
Am Weg zur Kürnbergburg musste natürlich der Teufelsfelsen mit dem Teufelstritt besucht werden. Um diese, auch als „Kraftplatz“ beschriebene Felsformation unterhalb des Gipfels, ranken sich mehrere Legenden, die zu weiteren Besuchen dieses Felsens anregen sollen.
Beim Pilgerkreuz, 2018 vom Seniorenbund Leonding errichtet, haben wir eine ausgiebige „Gipfelrast“ eingelegt. Der Kürnberg mit seinen 526 m Seehöhe ist doch die höchste Erhebung des Bezirkes Linz-Land. Auch der teilweise noch klar erkennbare, aber noch nicht wirklich erforschte, doppelte Ringwall war Thema einer kurzen Betrachtung. Dieses Wallsystem hatte vermutlich die Funktion einer Fliehburg, welche als Rückzugsgebiet bei Bedrohungen gedient hat. In Verbindung mit gefundenen keramischen Scherben und Steinwerkzeugen stellt sie einen Beweis für die Nutzung dieses Gebietes durch Menschen bereits in der Jungsteinzeit dar.
Über Rainfeld- und Hauptweg kehrten wir wieder zum Ausgangspunkt zurück. Der Nebel hat uns auf dem überwiegenden Teil der Wegstrecke begleitet. Daher war es umso erfreulicher, dass uns die Sonne am Gipfel empfangen und uns somit eine Rast bei bestem Wetter gegönnt hat.
Bericht u. Foto: Franz Moser
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Adventfeier
Bei unserer heurigen Feier konnten wir mehr Ehrengäste begrüßen als in den vergangenen Jahren. Und zwar unseren Landesobmann Dr. Josef Pühringer, Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner, unseren Bürgermeister Markus Hofko, Vize-Bgm. Josef Lehner, Obfrau für Senioren Monika Mairinger, Seelsorgerin Gertrud Scharinger, Obmann vom PV Langholzfeld-Wagram Johann Hofer und Ehrenobmann Willi Pachler. Nach den Begrüßungsworten von unserem Obmann Franz Eßbichl, den Ansprachen von Dr. Pühringer und Markus Hofko begann der besinnliche Teil. Der Sing- und Spielkreis gab sein Bestes mit einem ausgebildeten Opernsänger als Chorleiter, der uns "Es ist ein Ros` entsprungen" darbrachte. Die teils bekannten Lieder sorgten für Ruhe und Entspannung im Trubel dieser Tage. Dazwischen hat unsere Hilde Differenz wie immer in bewährter Manier heitere und tiefgründige Texte vorgetragen. Zum Schluss stimmten alle gemeinsam in "Süßer die Glocken nie klingen" ein. Dann gab es noch Kuchen und genug Zeit gemütlich zu tratschen, bevor die ersten Besucher mit einem Weihnachtsstern den Saal verließen. Ein paar Stunden in lieber Gesellschaft waren leider schon wieder vorbei.
Bericht: Anni Noll
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Hangar 7 u. "Waldweihnacht" in Halsbach
Unsere letzte Fahrt für heuer führte uns zuerst zum Hangar 7 am Airport Salzburg. In einem Flügel nachempfundenen Gebäude erwartete uns eine Mischung aus Kunst, Technik und Geschichte mit Flugzeugen, Helikoptern und Formel-1-Wagen. Das größte Exponat aus der Flotte der "The Flying Bulls" ist die Douglas DC-6B, Baujahr 1958. Alle Flugzeuge sind flugtauglich und top gewartet. Die Helikopter waren nicht minder beeindruckend, zwei Modelle sind weltweit als einzige zivile für Kunstflug zugelassen. Auch die Bar war interessant, die Füße taten schon weh.
Nach dem Genuss von feinen Speisen bei prompter und herzlicher Bedienung im Grünauerhof brachte uns Walter nach Halsbach. Unzählige Hütten und Stände mit allem, was sättigend und erwärmend wirkt, standen mitten im Wald für uns bereit. Von der Bratwurst bis zu Waffeln, vom Jagatee bis zum Apfel-Ingwer Heißgetränk, für jeden war etwas da. Vielfältiges Kunsthandwerk, Alpakas, Schafe und soviel mehr präsentierten sich. Besonders schön war`s, auf mit hunderten Kerzenlichtern erhellten Wegen zu flanieren.
Ein gelungener Abschluss unseres heurigen Reisejahres.
Bericht: Noll Anna
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Wandern: St. Florian - Forstholzrunde
Ein gutes Dutzend hat sich am 4. Dezember zur „Adventwanderung“ durch das Forstholz eingefunden. Vom Vorplatz des Stiftes ausgehend, führte uns der Weg zum Schloss Hohenbrunn, dem ehemaligen Jagdschloss des Stiftes. Die Aufschrift am Eingangsportal des Schlosses „Nach dem was Alt zu schimpff gekomen, den Namen w hab ich genomen w1729“ ließ uns in die Geschichte dieser Örtlichkeit zurückschauen.
Die Straße bis Enzing folgend, bogen wir in das Forstholz ab. Den Symphonieweg querend erreichten wir den Wolfsjager und kehrten über Rohrbach zum Stift zurück. Exakt zum Mittagsgeläut der Basilika erreichten wir wieder den Ausgangspunkt. Die trübe Wetterlage hatte keinerlei negative Auswirkung auf die allgemeine Stimmung. Ganz im Gegenteil, sie unterstrich vielmehr den herbstlich-vorweihnachtlichen Charakter dieser interessanten Rundwanderung.
Text u. Bilder: Franz Moser
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Adventmarkt Langholzfeld 28.-29. 11.
Mit den Vorbereitungen haben wir wie jedes Jahr schon am Donnerstag begonnen. Die Anlieferung der Kekse vieler fleißiger Bäckerinnen, die flotte Verpackung durch fünf "Arbeitswütige" war wie immer die Aufgabe der Damen. Heuer hat sich sogar ein männlicher Keksproduzent geoutet. Gleichzeitig hat eine schon gut eingespielte sechsköpfige Männergruppe die Hütte aufgestellt. Am Freitag musste dann zeitig eingeräumt, Punsch und Glühmost zubereitet werden, die ersten Durstigen ließen nämlich nicht lange auf sich warten. Gemeinsam bewältigten wir den Ansturm, alle Besucher wurden von uns möglichst schnell bedient. Am Samstag war der Markt nicht ganz so stark frequentiert, aber unsere Getränke, Pommes, Würste und Kekse waren wieder gefragt. Am Sonntagvormittag wurde die Hütte ausgeräumt und am Montag letztlich von zwölf kräftigen Händen abgebaut.
Einmal mehr haben wir den Adventmarkt durch gute Zusammenarbeit erfolgreich hinter uns gebracht. Ein Dankeschön vom Vorstand an alle verlässlichen Helferinnen und Helfer.
Text u. Foto: Anna Noll
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Wandern: Laakirchen - Auf historischen Pfaden
wegen Schlechtwetter abgesagt
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Wildessen im Gasthof Froschauer u. Schaukonditorei Bauer
Unsere vorletzte Fahrt für heuer führte uns so wie jedes Jahr zum traditionellen "Wild".
Mehr als 50 Hungrige stürzten sich im Gasthaus Froschauer auf die wirklich schmackhaften Gerichte. Für nicht Wildliebhaber gab es auch andere Speisen. Es blieb nach dem Essen noch Zeit, die Sonne zu genießen, ja, es gibt sie noch - oder die schöne Ortskirche zu besichtigen. Ein Verdauungsschnapserl kam uns gerade gelegen, bevor es weiterging zur nahegelegenen Schaukonditorei Bauer. Die Vitrinen dort waren prall gefüllt mit Torten und anderen Köstlichkeiten und wir konnten natürlich nicht widerstehen. Dann ging`s aber erst los: Der Chef persönlich zeigte uns die Zubereitung von Weihnachtsbäckerei und gab so manchen Trick preis. Und nach jeder Kekssorte wanderten Kostproben durch die Reihen. Anständig wie wir sind, haben wir alles fleißig verkostet. Das war dann Zuckerschock pur. Lauter "Süße" wurden dann von unserem Chauffeur David sicher nach Hause gebracht.
Bericht: Anna Moser
Foto: Peter Peemöller
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Wandern: Bad Leonfelden - Grenzweg
Dort wo noch vor etwa 35 Jahren der Eiserne Vorhang verlief, kann man heutzutage grenzenlos wandern. Ausgehend vom „Wirt zur Schwedenschanze“ in Rading führte uns der Weg durch den nebelverhangenen Hochwald zu den Grenzortschaften Böhmdorf und Allhut. In Böhmdorf sind nicht nur Häuser in Bloßsteinbauweise, sondern auch eine bestens gestaltete Kapelle zu bewundern. Nach Allhut überquerten wir die Staatsgrenze und erreichten somit den Grenzstreifen des ehemaligen Eisernen Vorhanges. Nun ging es auf der sogenannten „Panzerstraße“ auf der tschechischen Seite wieder zurück. Interessante Info-Tafeln zeugen von Schicksalen, die sich bei Fluchtversuchen in diesem Grenzbereich ergeben haben.
Bei der Gedenkstätte für die im Jahre 1946 zwangsweise abgesiedelten Bewohner des südlichsten Dorfes von Böhmen wurde eine Pause eingelegt. Letzte Baureste der nachfolgend geschliffenen Ortschaft Raifmass sind noch neben der Straße zu erkennen. Dort wo heute das Gedenkkreuz und die Bildtafel mit der historischen Ortsansicht stehen, stand zwischen den Jahren 1300 und 1950 die Dorfkapelle. Unmittelbar danach erreichten wir bei Sonnenschein wieder die Staatsgrenze und gleich danach den Ausgangspunkt. Diese geschichtsträchtige Wanderung fand bei einem ausgezeichneten Mittagessen ihren Abschluss.
Bericht und Foto: Franz Moser